Guter Vorsatz #2: Weniger Plastik

Überall ist Plastik. Kaum eine Verpackung kommt heute ohne Kunststoff aus. Dass die Kunststoffflut ein großes Problem ist, kommt bei immer mehr Menschen im Bewusstsein an. Von unserem Plastikabfällen landet am Ende ein großer Teil in den Weltmeeren, aber auch in unserer direkten Umwelt und vor allem: auch in uns selbst. Jede Woche nehmen wir Mikroplastik in der Menge eine Kreditkarte zu uns.

2040: Wir retten die Welt

Als Lebensmittel- bzw. Genussmittelproduzent stellen auch wir uns immer wieder die Frage: Wie können wir unseren Kaffee möglichst umweltfreundlich und nachhaltig verpacken. Leider bietet der Markt der Verpackungsmaterialien wenig Auswahl. "Deshalb wollten wir in diesem Jahr ursprünglich wenigstens schon einmal auf Aluminium in unseren Tüten verzichten.", erzählt Mayola-Chef Olaf Scherff.
Doch dann verrät er: "Aber zwischen den Jahren habe ich einiges gelesen und vor kurzem den Film '2040: Wir retten die Welt' gesehen. Die Doku beschäftigt sich mit der Frage, wie wir nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen können. - Und dann habe ich mich gefragt: Wie können wir als Unternehmen jetzt aktiv dazu beitragen?"

Kaffeeverpackung plastikfrei: Geht nicht? Gibt's nicht!

Gerade wenn unsere Branchenkollegen oder die Kaffeeriesen sagen "Geht nicht!", fühlt sich unser Gründer Olaf erst recht herausgefordert: "Wenn nicht jetzt, wann dann? Einer muss doch damit anfangen umzudenken, und das wollen wir sein. Aktuell tüfteln wir deshalb an einer neuen Verpackung - und wir haben hohe Ansprüche: Aus nachhaltigen und/oder recyclebaren Materialien soll sie bestehen und nahezu plastikfrei sein.", verrät er.

So arbeiten wir dieser Tage an einem komplett neuen Verpackungsdesign und versuchen dabei ein Material zu finden, mit dem wir den Kaffee auch weiterhin aromadicht und haltbar verpacken können. Dabei helfen kann uns vielleicht der Hersteller Superseven GmbH. Gemeinsam versuchen wir eine passende Folienmembran aus nachhaltigen, umweltfreundlichen und kompostierbaren Materialien wie Zellulose oder Zuckerrohr zu entwickeln.    

Mit Hochdruck für die Umwelt

All das passiert gerade mit Hochdruck hinter den Kulissen neben unserem Alltagsgeschäft, denn die Zeit rennt. Unser Lager hat zwar noch etwas Material in Reserve, aber es soll möglichst nicht mehr mit der alten Kunststofffolie gefüllt werden.

Wir wollen mit gutem Beispiel voran gehen und als erster Kaffeeröster unsere Bohnen in einer umweltfreundlichen, nachhaltigen und nahezu plastikfreien Verpackung auf den Markt bringen. Drückt uns die Daumen für diese spannende Aufgabe!