Helle oder dunkle Kaffeefilter – gebleicht oder ungebleicht?

Kaffeefilter sind essenziell, wenn es um den perfekten Kaffee geht. Natürlich – es sind kleine Papiertütchen und sie sind vermutlich der günstigste Bestandteil beim Kaffeekochen, doch ohne einen Filter ist der Kaffee unbrauchbar. Die besten Baristas nutzen Kaffeefilter, doch solltest du ungebleichte oder gebleichte Filter nutzen?

Die Debatte um helle und dunkle Filter ist immens: Es gibt Fronten für beide Lager – der eine schwört auf gebleichte, der andere auf ungebleichte Filter. Doch welcher ist nun tatsächlich der Beste? Keine Angst, Hilfe ist in Reichweite! Wir erklären dir, welche Unterschiede die jeweiligen Filter ausmachen und was du beachten solltest, damit dein Kaffee ganz nach deinem Geschmack ist.

Die Auswirkungen auf den Geschmack

Auch wenn viele Kaffeegenießer andere Meinung sind, sagen wir, dass es keinen spürbaren (oder schmeckbaren) Unterschied zwischen gebleichten bzw. ungebleichten Kaffeefiltern gibt.

Für den durchschnittlichen Kaffeetrinker ist der Unterschied tatsächlich so minimal, dass er unbemerkbar bleibt. Für Kaffeekenner mit einem geschulten Gaumen können ungebleichte Filter etwas nach Papier schmecken, doch das kann umgangen werden, wenn der Filter vor-befeuchtet wird.

Also gibt es doch einen kleinen Unterschied. Vor allem, wenn es sich beim gebleichten Filter um günstige Ware handelt, welche unter altherkömmlichen Bleichmethoden hergestellt wurden. Achte stets darauf, dass der Filter nicht unter dem „TCF“ Verfahren hergestellt wurde und du bist vorerst auf der sicheren Seite.

Was ist nun der beste Filter?

Ungebleichte Filter können zwar den Geschmack beeinträchtigen, doch das auch nur minimal. Wenn du auf „Stufe sicher“ gehen willst, befeuchte den ungebleichten Filter zwei Mal, um ihn geschmacklos werden zu lassen.

Gebleichte Filter sind zwangsläufig immer mit chemischen Prozessen verbunden. Damit es umweltfreundlich bleibt, solltest du immer darauf achten, dass der Filter unter dem TCF-Verfahren und ohne Chlor hergestellt wurde. Ein etwas anderer Kaffeegenuss geht trotzdem mit den Filtern einher.

Fazit

Ob es nun gebleichte oder ungebleichte Kaffeefilter sein sollen, bleibt dir überlassen – denn schließlich entscheidet dein individueller Geschmack. Solltest du mit herkömmlichen ungebleichten Filtern unzufrieden sein, teste die Doppel-Befeuchtungs-Methode. Bist du ohnehin mit gebleichten Filtern zufrieden, achte auf die Vermerke auf der Verpackung; solange du Produkte aus dem TCF-Verfahren und ohne Chlor kaufst, ist alles weitestgehend unbedenklich und obendrein gut für die Umwelt.